Sébastien Soulès

Bariton

Sébastien Soulès wurde in Orléans (Frankreich) geboren und studierte Gesang am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris, sowie an der Hochschule der Künste in Berlin bei Prof. Harald Stamm. Meisterkurse bei Walter Berry, Dietrich Fischer-Dieskau, Brigitte Fassbaender und Jose van Dam.

Zuletzt war er u.a in der Titelpartie von Enescus „Oedipe“ am Theater Altenburg-Gera, als Vicomte de Fontrailles in Gounods "Cinq-Mars" an der Oper Leipzig, als Kaspar in einer NP "Der Freischütz" an der Bühne Baden sowie als Scarpia in Puccinis "Tosca" und als Golaud in der NP "Pélleas et Mélisande" am neuen Opernhaus Linz und in der Titelpartie von Bergs "Wozzeck" am Theater Augsburg höchst erfolgreich.

Ebenfalls große Erfolge der letzten Zeit beinhalten Auftritte als Hidraot in Glucks "Armide“ in Bern, als "Der Mann von La Mancha" (Don Quijote) in Biel, als Kurwenal am Teatr Wielki Warschau sowie als Ruprecht in "L´ange de Feu" von Sergej Prokofiev in der Inszenierung von Silviu Purcărete beim renommierten Opernfestival in Miskolc/Ungarn, Graf Homonay in Strauß ´ "Der Zigeunerbaron" bei den Festspielen Langenlois und in der UA "Displace" beim Festival Musiktheatertage Wien und am Teatro Real Madrid.

Im Sommer 2016 war er als Orazio in der umjubelten NP "Amleto" von Franco Faccio bei den Bregenzer Festspielen zu erleben (inkl. TV-LIveübertragung), wohin er 2017 als Zuniga in der NP "Carmen" und als William Bankes in der UA "To the lighthouse" zurückkehrte. Auch 2018 kehrt er als Zuniga und in der NP „Beatrice Cenci“ von Berthold Goldschmidt zurück.

Seine Pläne umfassen u.a. erneut Enescus „Oedipe“ am Theater Altenburg-Gera und sein Debüt als Don Pizarro in einer NP „ Fidelio“ an der Bühne Baden, wo er auch u.a. als Kálmán Zsupán in einer NP „Der Zigeunerbaron“ zu erleben sein wird.

2013/14 war er u.a  in Schrekers "Der Schatzgräber" in Linz, als Figaro und Zuniga an der Volksoper Wien, als Escamillo an der Opera de Tours, als Mitterhofer in "Elegie für junge Liebende" von Henze in Wiesbaden, in der Uraufführung von "Moby Dick" in Warschau, sowie bei der Styriarte in Graz als Kaspar in Freischütz zu erleben.

In der Saison 2012/13 hatte Sébastien Soulès einen Residenzvertrag an der Volksoper Wien und debütierte in derselben Spielzeit als Fliegender Holländer in Hildesheim. Des Weiteren sang er in der Uraufführung von Join bei den Wiener Festwochen. Außerdem gestaltete der Bariton die Rolle des Popolani ("Barbe-Bleue", Offenbach) bei der Styriarte Graz unter Nikolaus Harnoncourt.

2011/2012 sang Soulès die Titelrolle in Friedrich Cerhas "Baal“ in Wien und Konzerte mit einer Auswahl von Liedern aus Mahlers „Des Knaben Wunderhorn“ mit dem Orchestra di Padova e del Veneto. In derselben Spielzeit debütierte der Bariton an der Volksoper Wien. Weiters war er als Scarpia in "Tosca" in einer Produktion des Landestheaters Niederbayern und als Graf ("Le Nozze di Figaro") beim Festival d'Antibes zu erleben.

2010/2011 hatte Sébastien Soulès großen Erfolg als Don Giovanni und als Marcello ("La Bohème") am Opernhaus Halle, sowie als Albert in Massenets "Werther“ am Theater Koblenz. Bei den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden sang er am Hessischen Staatstheater Wiesbaden den Humbert Humbert in der Uraufführung von Schedrins "Lolita“ unter Marc Piollet in der Regie von Konstanze Lauterbach.

Sébastien Soulès ist Preisträger des Willi-Domgraf-Fassbaender-Wettbewerbs, München.

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Kontakt:
Mag. Leo Krischke


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