Gyula Rab

Tenor

Der junge ungarische Tenor Gyula Rab war ein Mitglied des Internationalen Opernstudios der Oper Zürich in der Spielzeit 2016/17. Er studierte an der International Opera School des Royal College of Music in London und war ein Sir Roger und Lady Carr Soirée d’Or Stipendiat und promovierte an der Franz Liszt Musikakademie in Budapest.

Gyula Rab hatte sein Operndebut im Jahr 2014 an der Oper Breslau als Louis in Péter Eötvös‘ Angels in America (unter der Leitung des Komponisten), unmittelbar danach sang er das Tenor Solo in Karl Jenkins‘ The Armed Man: A Mass for Peace in einem Galakonzert zum Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges mit dem Philharmonia Orchestra in der Royal Albert Hall London.

Er war Finalist des Kathleen Ferrier Award in der Londoner Wigmore Hall in 2015 und nahm teil am Jerwood Young Artist programme beim Glyndebourne Festival, wo er als A Christian und Nearco in Donizetti’s Poliuto zu hören war.

Weitere Engagements beinhalteten Osra in Pergolesi’s Adriano in Siria an der Cadogan Hall, Händels Messiah mit dem Valencia Symphony Orchestra, das Tenorsolo in Mozarts Requiem mit dem Danubia Symphony Orchestra, Kodalys Psalmus Hungarius mit dem Hungarian Radio Symphony Orchestra, Alidoro in Orontea beim Frühlingsfestival Budapest sowie „The Lover“ in Purcells The Fairy Queen an der Ungarischen Staatsoper Budapest.

Im Sommer 2017 war er Gast beim iSING China Festival und sang u.a. Rinuccio in Puccini’s Gianni Schicchi in Suzhou, China. In der Spielzeit 2017/2018 wird er u.a. an die Ungarische Staatsoper Budapest zurückkehren, um seine Rollendebuts als Ferrando in Mozarts Cosi‘ fan tutte, Tamino in Mozarts Die Zauberflöte sowie László V. in Erkel’s Hunyadi László zu geben. Im Rahmen einer Tournée des Budapester Operettentheaters singt er den Conte Almaviva in Rossinis Il Barbiere di Siviglia an zahlreichen Theatern.

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Michael Gruber


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