Jennifer O´Loughlin

Sopran

Die amerikanische Sopranistin Jennifer O’Loughlin wurde für ihre Auftritte in Europa, Amerika und Japan gefeiert. In der Saison 2018/19 gab Frau O’Loughlin ihr Debüt mit dem RNO in der Tschaikowsky-Konzerthalle in Moskau als Cunegonde in Bernsteins Candide, gefolgt von Konzerten mit der Gottlob-Frick-Gesellschaft Ölbronn und dem Heilbronner Sinfonie Orchester. Sie kehrte an die Deutsche Oper am Rhein zurück, um ihre Aufführung von Konstanze in Die Entführung aus dem Serail zu wiederholen und eröffnete die Liederabende am Staatstheater am Gärtnerplatz mit dem Programm „Late Romantic Dreams‟ mit Liedern von Rachmaninoff und amerikanischen Komponisten. Im Dezember kehrte sie nach Baltimore zurück, um Händels _Messias _mit dem Baltimore Symphony Orchestra zu singen, der auch bei Naxos veröffentlicht wurde. Frau O’Loughlin debütierte kürzlich mit der Prager Royal Philharmonic mit Carmina Burana und an der Oper Graz, in der sie die Titelrolle der Neuproduktion von Flotows Martha sang. Weitere wichtige Aufführungen dieser Saison am Staatstheater am Gärtnerplatz waren ihre Wiederaufnahmen von Donna Anna in Don Giovanni, Martha in Flotows Martha,** Fiordiligi** in Così fan tutte, Leila in Bizets Les pêcheurs de perles, Frau Hasentreffer in einer Neuproduktion von Der Junge Lord von Hans Werner Henze, und die Titelrolle in der 2018 Produktion von Maria Stuarda am Staatstheater am Gärtnerplatz, für die sie diese beeindruckende Kritik in Opera News erhielt:

„Nur wenige Sopranistinnen können Musik und Text dieser Schwierigkeit mit so hohem Verständnis und erstaunlicher, Gänsehaut erzeugender Virtuosität liefern. Die Gleichmäßigkeit ihrer Register, die Stärke ihres singulären Gesangs, hypnotisch und üppig, haben alle zu einer überwältigenden Performance beigetragen.“ (Jeffrey A. Leipsic, Opera News)

Zu weiteren zukünftigen Rollen von Frau O’Loughlin zählen Gilda in einer Neuproduktion von Rigoletto, sowie Solistin in einer neu inszenierten Version von Händels Messias. Die Sopranistin wird zudem Amina in der preisgekrönten Inszenierung La Sonnambula, Gretel in Hänsel und Gretel, wie auch Cunegonde in einer Inszenierung von Candide wiederholen. (Staatstheater am Gärtnerplatz) Frau O’Loughlin wird auch in zwei Konzerten in der Gasteiger Philharmonie Muenchen singen, die von MuenchenMusik präsentiert werden: „Letzte Nacht des Jahres“ mit den Münchner Symphonikern zu Silvester 2019 und „Belcanto Operngala“ mit dem Prague Royal Philharmonic Orchester im Februar 2020.

In der Saison 2017/2018 gab Frau O’Loughlin ihr Debüt mit der Deutschen Oper am Rhein als Konstanze in Die Entführung aus dem Serail und mit Teatro Massimo in Palermo als Tytania in Benjamin Brittens Ein Sommernachtstraum. Die Sopranistin kehrte zudem nach Tokio zurück, um Adele in Die Fledermaus mit dem New National Theatre Tokyo zu singen.

2016 debütierte sie im Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia als Tytania in Paul Currans atemberaubender Inszenierung von Brittens Ein Sommernachtstraum unter der Leitung von Roberto Abbado. Während ihrer Zeit in Valencia lud Maestro Abbado Frau O’Loughlin zur Zusammenarbeit für eine CD Aufnahme mit Elina Garanča und der Deutschen Grammophon mit dem Titel Revive ein.

Weitere wichtige Rollen in ihrem Repertoire sind: Semele in Händels Semele, Zerbinetta in Ariadne auf Naxos, Frau Fluth in Die Lustigen Weiber von Windsor und Susanna in Le nozze di Figaro.

Sie sang an der Bayerischen Staatsoper, am Théâtre du Capitole Toulouse, am Grand Théâtre de Genève, Maggio Musicale, an der Wiener Staatsoper und bei den Salzburger und Bregenzer Festspielen sowie mit dem ORF Radio-Sinfonieorchester Wien, dem Dänischen Kammerorchester, dem Tonkünstler Orchester, dem Prager Symphonieorchester und mit Dirigenten wie Manfred Honeck, Kirill Petrenko, Zubin Mehta, James Conlon, Daniel Harding, Roberto Abbado, Fabio Biondi, Cornelius Meister, Kristjan Järvi und Nikolaus Harnoncourt.

Eine Reihe von Debüts im Konzertsaal begannen im Frühjahr 2015 mit Pergolesis Stabat Mater, das mit dem RAI Orchestra Sinfonica Nationale in Turin gespielt wurde, gefolgt von Carmina Burana beim Internationalen George Enescu Festival in Bukarest und Händels Messias mit dem Baltimore Symphony Orchestra.

2014 spielte Frau O’Loughlin mit Vesselina Kasarova das Flower Duet aus Lakme für das Red Ribbon Celebration Concert sowie für die Eröffnung des Life Ball in Wien. 2013 erhielt sie den Maria-Callas-Preis für ihre Darstellung der Mad Scene von Lucia di Lammermoor bei den PARIS OPERA AWARDS und wurde von der Austrian Music Theatre Awards für ihre Performance von Cunegonde in Candide an der Wiener Volksoper als beste weibliche Hauptrolle ausgezeichnet.

Jennifer O’Loughlin hat am Peabody Conservatory unter Prof. Ruth Drucker einen Bachelor in Musik erworben. Sie setzte ihre Musikstudien an der Manhattan School of Music fort und erwarb dort einen Master unter Joan Patenaude-Yarnell. Von der Karajan Stiftung erhielt sie ein Stipendium für das Studio der Züricher Oper und wurde kurz darauf Ensemblemitglied der Wiener Volksoper. Gegenwärtig arbeitet sie mit Mark Markham.

Frau O’Loughlin kann auf folgenden Aufnahmen gehört werden: Elina Garanča Revive (CD, Deutsche Grammophon), Händels Messias mit dem Baltimore Symphony Orchestra (CD, Naxos) Acide von Haydn mit der Haydn Sinfonietta Wien (CD, BIS), Mass von L. Bernstein mit dem Tonkünstler-Orchester (CD, Chandos), Rienzi von Richard Wagner am Théâtre du Capitole in Toulouse (DVD, Opus Arte).

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Kontakt:
Mag. Leo Krischke


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