Balázs Kovalik

Regisseur

Balázs Kovalik wurde in Budapest geboren und studierte Regie an der Bayerischen Theaterakademie in München, wo er auch mehrmals am Prinzregententheater inszenierte, darunter Bartóks Herzog Blaubarts Burg, eine Produktion, die auch am Opernhaus Kairo zu sehen war.

Am Nationaltheater in Szeged, an der Ungarischen Staatsoper sowie am Opernhaus Bergen führte er Regie bei Puccinis Turandot, am Staatstheater Schwerin inszenierte er sehr erfolgreich Tchaikovskys Eugen Onegin, diese Produktion war danach auch beim Opernfestival in Miskolc sowie später an der Ungarischen Staatsoper zu sehen. In Budapest inszenierte er weiters Bartóks Herzog Blaubarts Burg, Ligetis Le grand macabre, Brittens Peter Grimes und The turn of the screw. Beim Budapester Frühlingsfestival brachte er in 2007 einen Mozart-Marathon mit den drei Da Ponte-Opern heraus.

Im September 2007 übernahm er die Künstlerische Leitung der Ungarischen Staatsoper und machte seither dort mit Inszenierungen von Strauss‘ Elektra, Beethovens Fidelio und Händels Xerxes auf sich aufmerksam. Seit 1997 unterrichtet er weiters an der Franz Liszt Musikakademie in Budapest.

Im Februar 2010 inszeniert er Péter Eötvös‘ Oper Die Tragödie des Teufels (Uraufführung) an der Bayerischen Staatsoper München, im Mai/Juni 2010 erarbeitet er an der Oper Bonn Janaceks Kat’a Kabanova.

 

 

Kontakt:
Michael Gruber


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