Martin Iliev

Tenor

Martin Iliev wurde in Kazanlak, Bulgarien geboren. Er studierte an der Nationalen Musikakademie „Prof. Pancho Vladigerov“ in Sofia bei Resa Koleva.

Seine Gesangskarriere begann er als Bariton mit Partien wie Don Giovanni, Figaro („Il barbiere di Siviglia“), Enrico („Lucia di Lammermoor“), Nabucco, Ezio („Attila“), Don Carlo („Ernani“), Germont, Conte di Luna, Rigoletto, Macbeth, Rodrigo („Don Carlo“) und Jago („Otello“).

2005 vollzog er einen Fachwechsel ins dramatische Heldentenorfach. Sein Debüt hatte er an der Staatsoper Stara Zagora, Bulgarien als Pinkerton in „Madama Butterfly“. Sein Repertoire beinhaltet u. a. Pollione, Manrico, Don Carlo, Radames, Otello, Des Grieux, Cavaradossi, Calaf, Turiddu, Don José, Siegmund, Siegfried („Siegfried“, „Götterdämmerung“) und Tristan.

Martin Iliev war mehrfach an Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen von Konzerten und Opern in Bulgarien beteiligt. Er ist Solist an der Nationaloper Sofia. Regelmäßig gastiert er in verschiedenen europäischen Ländern sowie in den USA und Japan. Als Konzertsänger war er in Bulgarien, Italien, Spanien, Weißrussland und Tschechien zu erleben.

In der Saison 2015/2016 sang er Tristan beim Festival in Ljubljana, Siegmund („Die Walküre“) und Siegfried („Götterdämmerung“) im Festspielhaus Füssen, Calaf am Tokyo Bunka Kaikan, Cavaradossi an der Nationaloper Sofia. 2015 erhielt er den wichtigsten Musikpreis Bulgariens, den „Crystal Lyre“.

In der Spielzeit 2016/2017 gab er sein umjubeltes Debüt als Tannhäuser an der Oper Chemnitz und war erstmal als Parsifal an der Nationaloper Sofia zu erleben sein.

2017/18 kehrte er als Tannhäuser nach Chemnitz zurück und gab als Siegfried und Siegmund sein Debüt am Bolschoi-Theater in Moskau.

2018/19 ist er u.a. als Siegfried in Siegfried und Götterdämmerung am Theater Chemnitz und als Siegmund in Die Walküre im neuen Ring des Nibelungen am Staatstheater Kassel zu erleben.

Kontakt:
Mag. Leo Krischke


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