Bernadett Fodor

Mezzosopran

Bernadett Fodor wurde in Ungarn geboren und erhielt ihre musikalische Ausbildung am Richter-Konservatorium in Györ und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Weitere Anregungen erhielt sie u. a. in Meisterkursen bei Prof. Gabriele Lechner, Ks. Sylvia Sass und Thierry Pillon (2007 in Pezenas, Frankreich) und Dame Gwyneth Jones (2010 in Bayreuth).

Sie ist Preisträgerin mehrerer ungarischer Gesangswettbewerbe (Schubert- und Kodály-Sonderpreis) und hat 2010 in Wien den 1. Birgit-Nilsson-Gedächtnispreis zur Förderung junger Opernsängerinnen gewonnen Im Juni 2015 gewann sie den ÖSTERREICHISCHEN MUSIKTHEATERPREIS 2015 "Goldener Schikaneder" in der Kategorie „Beste weibliche Nebenrolle“ für ihre beeindruckende Interpretation der Erda in der NP Das Rheingold am Landestheater Linz.

Zuletzt erregte sie großes Aufsehen mit ihren Debüts als Erda (Rheingold und Siegfried) und Waltraute (Götterdämmerung) in einer NP Der Ring des Nibelungen am Landestheater Linz. Als Erda feierte sie auch einen großen Erfolg im Palast der Künste Budapest unter M° Adam Fischer. Zu ihren Plänen gehört, ebenfalls als Erda, ihre Rückkehr an die Oper Frankfurt sowie in dieser Partie sowie als Waltraute ihr Debüt am Staatstheater Wiesbaden und bei den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden.

Seit 2013/14 ist Bernadett Fodor Ensemblemitglied des Landestheaters Linz, wo sie u.a. als Erda in Rheingold und Siegfried, Schwertleite und Fricka in Die Walküre, Waltraute und 1. Norn in Götterdämmerung, in der Titelpartie von Bizets Carmen, Annina in Der Rosenkavalier und Dritte Dame in Die Zauberflöte zu erleben war.

Im Mai 2013 feierte sie ihr Rollendebüt als Ulrica in Verdis Un ballo in maschera an der Oper Frankfurt. Im selben Jahr sang sie auch erstmals die Dritte Dame in Mozarts Die Zauberflöte bei den Bregenzer Festspielen, mit der sie auch 2014 erneut in Bregenz zu hören war.

2010/2011 debütierte sie an der Oper Frankfurt als Schwertleite und Rossweisse  in Wagners Die Walküre unter der musikalischen Leitung von Sebastian Weigle und in der Regie von Vera Nemirova und sang 2012 im Teatro Colón Buenos Aires im „Colón Ring“ Flosshilde und Schwertleite.

Ihr Bühnendebüt gab sie 2008 in der Rolle der Suzuki am National Centre for the Performing Arts Mumbai. Bereits während ihres Studiums in Wien war sie in mehreren zentralen Rollen (Judith – Herzog Blaubarts Burg, Mutter - Hänsel und Gretel, Madame Flora - The medium) auf der Bühne des Schlosstheaters Schönbrunn und auf der Neuen Studiobühne zu erleben.

Künstlerwebsite

Kontakt:
Mag. Leo Krischke


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