Florian Erdl

Dirigent

Florian Erdl ist seit November 2017 musikalischer Assistent von GMD Sebastian Weigle an der Oper Frankfurt. Nach Richard Strauss’ Capriccio folgen in der kommenden Saison auch Dirigate an der Oper Frankfurt (2018 Zauberflöte und 2019 Schrekers Der Ferne Klang).

Vier Symphoniekonzerte werden ihn in der kommenden Saison mit dem Symphonieorchester Bad Nauheim, der Badischen Philharmonie Pforzheim, dem Sønderjyllands Symfoniorkester und dem LJO Hessen zusammenbringen. Zudem wird er Aufführungen von Wagners Rheingold, Prokofieffs Liebe zu den drei Orangen, Bizets Perlenfischer leiten und die Neuproduktionen von Donizettis Elisir d’amore und Stravinskis Feuervogel dirigieren.

Zuletzt hatte besonders Verdi (La Traviata, Macbeth und Un Ballo in maschera) einen großen Platz in Erdls eigenen Einstudierungen eingenommen.

Schwerpunkte seiner Symphoniekonzerte sind das spätromantische und expressionistische Repertoire bis Hans Werner Henze, wobei er sich wann immer möglich, für Neue Musik engagiert, zuletzt in Dortmund mit einigen Uraufführungen.

Zahlreiche Kinder- und Jugendkonzerte sowie das third-stream-open-air-Konzert mit der JazzBigBand Graz runden seine Tätigkeit auf diesem Sektor ab.

Von zahlreichen Opernübernahmen seien neben Mozarts Le nozze di Figaro, Tschaikowskis Eugen Onegin und Weills Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny besonders Puccinis Madama Butterfly, Verdis Falstaff, Previns A streetcar named Desire und Bergs Lulu erwähnt.

Erdl betrieb neben dem Studium Orchesterdirigieren und Musiktheorie Studien in Philosophie, Musikwissenschaft und Regie.

Kontakt:
Mag. Kurt-Walther Schober


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