Michael Bedjai

Tenor

Seine Gesangsausbildung erhielt er an den Musikhochschulen von Hannover und Köln, während dessen gastierte er bereits. Meisterkurse und Fortbildungen bei Josef Metternich, Rudolf Piernay und Josef Protschka ergänzten seine Ausbildung.

Zuletzt gab der Tenor seine höchst erfolgreichen Debüts als Albert Gregor in einer NP von Janáčeks „Věc Makropulos“ am Theater Freiburg und als Boris Grigorjewitsch in einer NP von Janáčeks „Katya Kabanova“ am Staatstheater Saarbrücken.

Bereits davor war er als Paul in einer NP von Korngolds „Die Tote Stadt“ am Theater Freiburg sehr erfolgreich und war als Loge und Siegmund am neuen Opernhaus Linz, Max in einer NP „Der Freischütz“ am Theater Görlitz und in der Titelpartie von Wagners „Tannhäuser“ am Moskauer Stanislavski Theater zu erleben.

Zu seinen Plänen zählt u.a. sein Debüt als Der Fremde in Korngolds „Das Wunder der Heliane“ am Konzerthaus Freiburg (inkl. CD-Produktion für das Label Naxos).

Ein erstes Festengagement führte ihn ab der Saison 2000/2001 ans Theater Aachen, wo er sein Repertoire aufbauen konnte und wichtige Rollendebüts in Neuproduktionen erarbeitete. Konzerte und Gastverträge in Hannover, Wuppertal, Münster und Leipzig folgten.

2004 nahm er unter der Leitung von Adam Fischer an den Haydn Festspielen in Eisenstadt teil. In der Saison 2005/06 konnte er sein Repertoire durch Janaceks „Tagebuch eines Verschollenen“ und „Peter Grimes“ erweitern. 2006/07 hatte er als Barinkay ein gefeiertes Rollendebüt „der Zigeunerbaron“ am Theater Flensburg. In der Regie von Oliver Tambosi folgte 2007 am Theater Klagenfurt eine Neuproduktion von „Wozzeck“ Tambourmajor. Diese Partie sang er auf Wunsch des neuen GMD Mihkel Kütson zur Eröffnung der Saison 2007/08 auch am Theater Flensburg. Es folgte eine Neuproduktion von „Der Zigeunerbaron“ am Theater Osnabrück. Zu seinem Repertoire gehören zudem Partien wie Lenski „Eugen Onegin“, Cavaradossi „Tosca“, Fierrabras „Fierrabras“, Max „Der Freischütz“ und Don José „Carmen“.

Seit der Saison 2008/09 ist Michael Bedjai ständiger Gast der Volksoper Wien, wo er bereits als Bacchus „Ariadne auf Naxos“, Mario Cavaradossi „Tosca“, Don José „Carmen“, Pinkerton „Madame Butterfly“, Tassilo „Gräfin Mariza“ und Prinz Sou-Chong „Das Land des Lächelns“ auf der Bühne zu erleben war.

In dieser Zeit konzertierte er zudem u.a. in der Bonner Beethovenhalle, der Kölner Philharmonie und mit den Tonkünstlern unter Alfred Eschwe in Wien, St. Pölten und Baden. Am Musiktheater Gelsenkirchen gastierte er als Peter Grimes.

In der Saison 2010/11 war er der Volksoper Wien weiter verbunden und in einer Neuproduktion von „Il tabarro“ als Luigi zu hören, ebenso wieder als Don José und Cavaradossi.

2011/12 erfolgte an der Volksoper Wien eine Neuproduktion „Bajazzo“ als Canio. An der Oper Bonn gastierte er in der Saison 2011/12 mit großem Erfolg als Des Grieux in „Manon Lescaut“.

Am Landestheater Linz erweiterte er sein Repertoire von der Presse gelobt, um eine erste große Wagner Fachpartie und debütierte als Stolzing in „Die Meistersinger von Nürnberg“. In der darauffolgenden Spielzeit 2013/14 gastierte er in der szenischen Neuproduktion von Wagners „Ring“ zur Eröffnung des Linzer Opernhauses als Loge und Siegmund und sang den Max in „Der Freischütz“ bei den Festspielen Oper Burg Gars (Ö).

Als CD-Veröffentlichung liegt u.a. das Verdi Requiem unter der Leitung von Marcus Bosch vor.

Kontakt:
Mag. Leo Krischke


Für eine vollständige Biografie kontaktieren Sie bitte: