Agnes Baltsa

Mezzosopran

Agnes Baltsa ist 'die bedeutendste dramatische Mezzosopranistin unserer Zeit', behauptete kein geringerer als Herbert von Karajan.

Agnes Baltsa wurde auf der griechischen Insel Lefkas geboren. Ihre Studien absolvierte sie an der Musikakademie in Athen und mit einem Maria Callas-Stipendium in München.

Nach ihrem Debut als 'Cherubino' in Frankfurt erfolgte sehr bald der Ruf an die großen Opernhäuser in Berlin, Wien, Mailand, London, München, New York und Chicago.

Ihr umfangreiches Repertoire reicht von Partien wie Sesto, Idamantes, Orfeo, Octavian, Komponist, Rosina, Cenerentola, Isabella (L'Italiana in Algeri) bis Carmen, Eboli, Santuzza, Azucena, Dalila, Elisabetta (Maria Stuarda), Romeo (I Capuleti e I Montecchi), Fedora und Hérodiade (Massenet), sowie die Fidès (Le Prophète), Kundry (Parsifal), Küsterin (Jenufa) und vor allem  Klytämnestra (Elektra).

Agnes Baltsa hat ihr gesamtes Repertoire auf Schallplatten mit den Dirigenten Herbert von Karajan, der ihre Karriere in einer mehr als fünfzehnjährigen Zusammenarbeit geprägt hat, sowie Böhm, Bernstein, Muti, Sinopoli, Ozawa, Maazel, Davis und Abbado eingespielt.

Seit 1970 nahm sie regelmäßig an den Salzburger Festspielen unter Herbert von Karajan teil, sang dort auch 'Dorabella' unter Riccardo Muti und war 1993 unter Bernhard Haitink in Bartoks 'Herzog Blaubart's Burg' zu hören.

Bei der Eröffnung der Griechischen Nationaloper im neuen Stavros Niarchos Foundation Kulturzentrum am 15. Oktober 2017 triumphierte sie als  Klytämnestra

Agnes Baltsa ist Österreichische Kammersängerin und seit 1988 Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper. Sie wurde mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet, wie z.B. Prix du Prestige Lyrique, Deutscher Schallplattenpreis, Goldene Medaille der Stadt Wien, Goldene Medaille der Stadt Athen, Wilhelm-Furtwängler-Preis, Goldenes Ehrenzeichen des Landes Wien, Kreuz der Griechischen Ehrenlegion und das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Seit 1993 ist sie Mitglied der Europäischen Akademie für Kunst und Wissenschaft.

Kontakt:
Mag. Kurt-Walther Schober


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