Christian Voigt

Tenor

Christian Voigt ist einer der vielseitigsten Wagner-Tenöre der Gegenwart. Zu seinem Repertoire gehören vor allem dramatische Partien wie Siegfried, Tristan, Tannhäuser, Stolzing und Siegmund, aber auch Lohengrin, Parsifal und Florestan („Fidelio“). Ebenso zählen lyrisch-dramatische Rollen wie Erik („Der fliegende Holländer“) Max („Der Freischütz“) und Bacchus („Ariadne auf Naxos“) zu seinem Repertoire, welches kontinuierlich erweitert wird.

Engagements führten ihn unter anderem an die Opernhäuser in Paris, Palermo, Berlin, Frankfurt, Beijing, Biwako Hall Ōtsu,Prag, Leipzig, Hannover, Rennes und Darmstadt.

Im Frühjahr 2019 gab er mit großem Erfolg sein Japan-Debüt als Siegfried in einer Inszenierung von Michael Hampe. Es folgte gleich darauf sein gefeiertes Debüt beim Tokyo Spring Festival als Waldemar in Arnold Schönbergs Gurre-Liedern unter der Leitung von Kazushi Ono.

2010 gab er sein umjubeltes Debüt als Siegfried in „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ in der Freiburger Produktion des „Der Ring des Nibelungen“ in der Inszenierung von Frank Hilbrich. Diese Partien sang er bisher mit großem Erfolg am häufigsten, unter anderem an den Opernhäusern von Paris, Beijing, Palermo, Ōtsu, Leipzig, Darmstadt, Hannover und Freiburg, im Frühjahr 2013 sang er den Siegfried in Götterdämmerung in einer konzertanten  Aufführung  mit den Bamberger Symphonikern  unter der Leitung von Jonathan Nott.

2009/10 erhielt er für den Siegfried (Götterdämmerung) am Theater Freiburg von der Opernwelt die Nominierung als Nachwuchssänger des Jahres.

Von 2011 bis 2014 konnte er in Freiburg weitere große Erfolge als Lohengrin, Parsifal und Tannhäuser verbuchen. Im Herbst 2013 folgte sein umjubeltes Rollendebüt als Tristan am Staatstheater Oldenburg, 2015 als Lohengrin in Rennes. Der Jahreswechsel  2015/2016 führte Christian Voigt nach Palermo, wo er in der von Graham Vick inszenierten Produktion des „Rings“ von Richard Wagner am Teatro Massimo Palermo sehr erfolgreich beide Siegfriede in „Siegfried“  und „Götterdämmerung“  sowie im Anschluß Ende Februar 2016  an der Oper Leipzig ebenfalls vielbeachtet den „Siegfried“  sang. 2018 debütierte er erfolgreich als Walther von Stolzing in „Die Meistersinger von Nürnberg“ in Poznań.

Im Verlauf seiner Karriere arbeitete er mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Philippe Jordan, Kazushi Ono, Helmuth Rilling, Philippe Herreweghe,  Michael Schoenwandt, Adam Fischer, Gerd Albrecht, Dietfried Bernet, Constantin Trinks, Rudolf Piehlmayer, Stefan-Anton Reck u.a. sowie bedeutenden Orchestern Europas wie dem Chamber Orchestra of Europe, La Chapelle Royale, der Staatskapelle Berlin, dem Bach-Collegium  Stuttgart und dem Danish Radio Concert Orchestra und mit Regisseuren wie Michael Hampe, Calixto Bieto, Udo Samel, Frank Hilbrich, Hans-Peter Lehmann, Carlos Wagner, Giuseppe Frigeni, KS Brigitte Fassbaender, Elisabeth Stöppler, Eva-Maria Höckmayr, Michael Sturm, John Dew, Ingo Kerkhof, Andreas Hutter, Stephen Taylor u.a. zusammen.

Christian Voigt studierte in seiner Heimatstadt Berlin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Heinz Reeh und an der UdK bei Dietrich Fischer-Dieskau Gesang. 1995 war er Preisträger des 6. Internationalen Mozart-Wettbewerbs in Salzburg. Er absolvierte Meisterkurse bei Peter Schreier, Josef Protschka, Kurt Equiluz, Wolfram Rieger und René Kollo und war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Im Konzert- und Liedbereich widmet sich Christian Voigt hauptsächlich den Werken der Meister der Klassik und der Romantik wie Bach, Händel, Schubert, Schumann, Brahms, Mozart, Beethoven, Haydn, Wolf, Strauss und Mahler und ist gern gesehener Gast in den bedeutenden Konzertsälen der Welt wie dem Concertgebouw Amsterdam, Palais des Beaux Arts Brüssel, Stephanien-Saal Graz, Théâtre des Champs-Élysées Paris, in Berlin Philharmonie und Konzerthaus am Gendarmenmarkt, der Münchner Philharmonie, der Liederhalle Stuttgart und der Tonhalle Zürich. Sein Liedrepertoire ist umfangreich und umfasst die großen Liedzyklen wie auch spezielles Repertoire.1998 sang er u.a. Die schöne Magelone von Johannes Brahms und erstmals Mahlers Lied von der Erde. 2001 folgte eine Tournee mit der Schönen Magelone und anderen Liedzyklen durch Deutschland, Österreich, die Schweiz und Holland.

CD-Produktionen u.a. unter der Leitung von Helmuth Rilling (F.Schubert/ E.Denisov Lazarus)bei Hännsler sowie mit Philippe Herreweghe (Schumann Faust- Szenen) bei harmonia mundi und bei Naxos Alceste von Anton Schweitzer runden das künstlerische Wirken ab.

Ein DVD-Mitschnitt mit Christian Voigt als Siegfried von einer Aufführung der gleichnamigen Oper von Richard Wagner aus dem NCPA Beijing ist bei DR-Classics erhältlich.

Künstlerwebsite

Kontakt:
Mag. Leo Krischke


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