Frank van Hove

Bass / Bassbariton

Frank van Hove, in Bonn geboren, studierte zunächst in Bonn und Tübingen Theologie und Philosophie, um sich nach dem Diplomabschluss 1987 ganz einem Gesangs- und Schauspielstudium zu widmen. Seine Lehrer wurden Hartmut Singer, Kurt Moll, Rudolph Piernay und in besonderem Maße Irmgard Hartmann in Berlin.

Zuletzt feierte Frank van Hove große Erfolge bei seinem Debüt am Teatro alla Scala di Milano als Kuno in einer NP Der Freischütz (inkl. TV-LIveübertragung auf ARTE),  als Hans Sachs bei der polnischen Erstaufführung von R. Wagner´s Die Meistersinger von Nürnberg am Teatr Wielki Poznan sowie bei sein Debüt an der Oper Köln als Wesener in B. A. Zimmermann´s Die Soldaten.

Davor war er als Ochs in der NP Der Rosenkavalier an der Ruse State Opera in Bulgarien erfolgreich, inszeniert von Vera Nemirova, mit der er bereits beim seinem  von Presse und Publikum bejubelten Erfolg mit seinem Debüt als Hans Sachs in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg am Theater Erfurt und am Nationaltheater Weimar zusammengearbeitet hat. Davor war er als König Heinrich in Lohengrin bei einem Gastspiel des Staatstheaters Wiesbaden in Südkorea, als Fasolt in einer NP Das Rheingold bei der Ruhrtriennale in der Inszenierung von Johan Simons und unter der musikalischen Leitung von Teodor Currentzis, als Gurnemanz beim renommierten Beethoven Festival Warschau unter Alexander Liebreich, als Fasolt am Theater Kiel sowie als König Heinrich am Aalto Theater Essen zu erleben.

Er gastierte zuletzt auch erfolgreich u.a. in Tokyo als Fasolt in Das Rheingold mit dem NHK Orchestra unter der Leitung von Marek Janowski, gestaltete Beethovens Missa Solemnis unter Emil Tabarov in Sofia sowie Mahlers Symphonie Nr 8 unter Gabriel Feltz in Graz, war als Gurnemanz in Norwich/GB und am Staatstheater Karlsruhe.

Zu seinen Plänen zählen u.a. seine Rückkehr an das Teatro alla Scala di Milano als Pfleger des Orest in R. Strauss´ Elektra in der Produktion von Patrice Chéreau unter der musikalischen Leitung von Christoph von Dohnányi, eine NP Der Freischütz an der Opéra national du Rhin Strasbourg sowie erneut der Hans Sachs am Teatr Wielki Poznan.

Nach seiner Ausbildung führten ihn Engagements an die Opernhäuser von Dessau über Braunschweig schließlich ans Nationaltheater Mannheim. Vor allem dort konnte sich der Bass ein breit gefächertes Repertoire erarbeiten dessen Höhepunkt der jährlich wiederkehrende Gurnemanz im Parsifal war. Aber auch Ochs im Rosenkavalier, Pogner in den Meistersingern , Daland im Fliegenden Holländer, Leporello und Don Alfonso in Mozart’s Da Ponte Opern und Sarastro in der Zauberflöte gehörten zu Frank van Hoves ständigem Repertoire.

Seit 2011 ist Frank van Hove freischaffend tätig, ohne feste Bindung an ein Opernhaus. Der Bass sang in dieser Zeit u.a. an der Komischen Oper Berlin in der Produktion: Das schlaue Füchslein von Janacek, den Wassermann in Rusalka an der Volksoper Wien, den Gurnemanz im Parsifal an der Königlichen Oper Kopenhagen unter Hartmut Haenchen und ebenso den Gurnemanz in der wegweisenden Aufführung des Parsifal unter der Leitung von Thomas Hengelbrock mit dem Balthasar Neumann Ensemble, außerdem Herzog Blaubart in der gleichnamigen Oper unter Steven Sloane sowie erneut Gurnemanz am Theater Freiburg.

Frank van Hove gastierte international u.a. unter Kent Nagano in Brasilien als Christus in der Matthäus-Passion, unter Diego Fasolis in der Schöpfung in Turin und Lugano, in Tel Aviv und Jerusalem unter Gary Bertini in Beethovens Missa Solemnis und unter der Leitung von Tito Ceccherini in der Le petite messe solennelle in Budapest, an der Opera de Lyon in Le vin herbé unter Friedemann Layer.

Er arbeitete mit Regisseuren wie Willy Decker, Günther Krämer, Harry Kupfer, Jens-Daniel Herzog und Andreas Homoki.

Künstlerwebsite

Kontakt:
Mag. Leo Krischke


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