Annette Schönmüller

Mezzosopran

Die Mezzosopranistin Annette Schönmüller etablierte sich in den vergangenen Jahren mit ihren eindrücklichen Rollengestaltungen als eine der vielseitigsten Sängerinnen/Darstellerinnen insbesondere im Bereich der zeitgenössischen Musik. Zahlreiche internationale Ur- und Erstaufführungen, sowie die Zusammenarbeit mit namhaften Komponisten unserer Zeit, von denen einige Werke speziell für ihre Stimme schrieben, belegen dies.

Mit ihrer Darstellung der für sie komponierten Titelpartie „Lilith“ in der Uraufführung von Peter Eötvös´ Oper „Paradise reloaded (Lilith)“ erregte die Künstlerin beim Festival Wien Modern/Neue Oper Wien/müpa Budapest große Aufmerksamkeit (CD bei bmc records 2016).

2017 folgte Annette Schönmüller einer Einladung an das Opernhaus Zürich mit Georges Aperghis´Monodram "Dark side" und wurde daraufhin 2018 für die UA von Heinz Holligers LUNEA  engagiert, worin sie an der Seite von Christian Gerhaher dessen Schwester Therese verkörperte ("Uraufführung des Jahres 2018" - Opernwelt, Regie: Andreas Homoki).

2019 kehrt Annette Schönmüller an das Opernhaus Zürich als "Sulamit" in Michael Pelzels "Last Call" unter der Leitung von Jonathan Stockhammer zurück. Zuvor debütiert sie in der Zentralgestalt der "Lisa" in M. Weinbergs Holocaust-Drama "Die Passagierin" an der Theater & Philharmonie Thüringen.

Im Herbst 2019 folgt ihr Debüt am Wiener Konzerthaus in Hindemiths "Sancta Susanna", dem Antrittskonzert  der neuen Chefdirigentin des RSO Wien Marin Alsop. Beim Festival Wien Modern bringt sie  das neue Werk von Pierluigi Billone "Face.Die.Da" zur Uraufführung.

2016 sang Annette Schönmüller in der Eröffnungspremiere der Münchener Biennale für zeitgenössisches Musiktheater den weiblichen Hauptpart in der UA von David Fennessys Musiktheater „The sweat of the sun“ und gestaltete die Magdalena in Gottfried von Einems "Jesu Hochzeit" unter Jonathan Stockhammer beim Festival Carinthischer Sommer. Ebenfalls gab sie ihr erfolgreiches Debüt am Brucknerhaus Linz mit H.W. Henzes "El rey de Harlem" unter Johannes Kalitzke beim Festival Neue Musik. 

Die Künstlerin wird als Solistin von internationalen Festivals und führenden Opernhäusern verpflichtet u.a. Theater an der Wien (PM Davies Monooper „Das Medium“), Oper Frankfurt (UA Rolf Riehm „Sirenen“), Berliner Konzerthaus („Geesche Gottfried“ in Adriana Hölszkys „Bremer Freiheit“, „Harakiri“ von Peter Eötvös), müpa/Palace of Arts Budapest (Peter Eötvös „Lilith“), Concertgebouw Amsterdam (Henze „L´Upupa“), Wiener Festwochen, Staatstheater Darmstadt (Alt-Solistin in Luigi Nonos „Prometeo), müpa/Palace of Arts Budapest, der Biennale Salzburg (Sciarrino „Infinito nero), Neue Oper Wien (Ligeti „Mescalina“ in „Le Grand Macabre“), Ostrava New Music Festival, Musikbiennale Zagreb.

Ihre musikalische Ausbildung erhielt die Sängerin an der Wiener Musikuniversität, wo sie vor ihrem Gesangsstudium (bei Colleen Rae Holmes) die Studien Orgel und Musikpädagogik/Dirigieren absolvierte und sich hierbei intensiv auch mit Alter Musik auseinandersetzte. Partien von Monteverdi (Ottavia, Messaggiera) finden sich daher in ihrem künstlerischen Aufgabenfeld ebenso wie Judit (Bártok), Lucretia (Britten), Geschwitz oder Wozzeck-Marie und Schönbergs Monodram "Erwartung".

Künstlerwebsite

Kontakt:
Mag. Leo Krischke


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