Matthäus Schmidlechner

Tenor

Der Salzburger Tenor Matthäus Schmidlechner feierte zuletzt einen großen Erfolg bei seinem Debüt bei den Salzburger Festspielen als 1. Jude in einer NP Salome sowie als Student / Direktorstellvertreter in der konzertanten  Aufführung von Gottfried von Einem´ s Der Prozess. Mit dieser Partie gibt er 2018 auch sein Debüt im Konzerthaus Wien.

Ebenfalls gefeiert wurde er davor bereits von Publikum und Presse als Mime Richard Wagner´s Der Ring des Nibelungen bei den Internationalen Maifestspiele am Staatstheater Wiesbaden.

Auch an seinem Stammhaus Landestheater Linz, wo er zuletzt auch große Erfolge als Herodes in der NP Salome und als Knusperhexe in Humperdinck´s Hänsel und Gretel hatte, wurde er bereits als Mime gefeiert.

Zu Beginn der Spielzeit 2018/19 gab er in Linz sein Debüt als Melot in einer NP Tristan und Isolde und wird dort u.a. auch als Aegisth in einer NP von Strauss´ Elektra zu erleben sein.

Seit der Spielzeit 2007/2008 gehört Matthäus Schmidlechner zum Solistenensemble des Landestheaters Linz, wo er sich dem Publikum in zahlreichen markanten und großen Rollen als ausdrucksstarker, wandlungsfähiger und spielfreudiger Sänger präsentiert. So war er im Bereich der Operette u. a. als Adam (Der Vogelhändler), Danilo (Die lustige Witwe), Eisenstein (Die Fledermaus) und Leopold (Im weissen Rössl) und im Bereich der Oper u.a. als Valzacchi (Der Rosenkavalier), Monostatos (Die Zauberflöte), Bardolfo (Falstaff), Le Dancaïre (Carmen) und Prologue/ Peter Quint (The Turn of the Screw) zu erleben. Als Wagnersänger konnte er sich mit der Partie des David (Die Meistersinger von Nürnberg) und vor allem als Mime (Der Ring des Nibelungen) äußerst erfolgreich profilieren, auch als Herodes in Richard Strauss´ Salome war er höchst erfolgreich zu erleben. Gleich dreimal war er Titelheld in drei großen, stilistisch höchst unterschiedlichen Musiktheaterwerken des Barock bzw. der jüngeren und jüngsten Gegenwart: in Rameus Platée, Brittens Albert Herring sowie bei der Uraufführung von Balduin Sulzers Kaspar H.

Matthäus Schmidlechner arbeitete mit Regisseuren wie Olivier Tambosi, David Pountney, Uwe Eric Laufenberg oder Anthony Pilavachi und mit namhaften Dirigenten wie Franz Welser Möst, Dennis Russel Davies oder Johannes Wildner zusammen.

Neben dem Musiktheater bildet das Konzert einen weiteren künstlerischen Schwerpunkt. So zählen etwa Bachs Passionen und Haydns Oratorien, Händels „Messiah“ sowie der „Elias“ von Felix Mendelssohn und das „Te Deum“ von Anton Bruckner zu seinem Repertoire.

Er erhielt seine erste sängerische Ausbildung im Musikschulwerk Salzburg. Das Studium an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz bei William Mason, Thomas Kerbl und Kurt Azesberger schloss er im Jahr 2009 mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Das Abschlusskonzert für den Studienzweig Lied und Oratorium bestritt er mit dem Liederzyklus „Reisebuch aus den Österreichischen Alpen“ von Ernst Krenek, wodurch Schmidlechners Interesse am Liedgesang geweckt wurde.

Im Rahmen von Meisterkursen und Workshops konnte er unter anderem mit Michael Schade, Felicity Lott, Barbara Bonney, Gerhard Kahry und Arthur Korn arbeiten.

 

 

Kontakt:
Mag. Leo Krischke


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