Sunnyi Melles

Schauspielerin/Sprecherin/Melodram/Rezitation

Schweizerin, als Tochter ungarischer Eltern (Carl Melles, Dirigent, Judith Rohonczy-Melles, Schauspielerin) in Luxembourg geboren

Im November 2018 kuratiert und programmiert Sunnyi Melles als ehrenamtliche Programmdirektorin der Jüdischen Kultur-und Filmtage München
die 32. Jüdischen Kulturtage München, u.a. mit einem Programmschwerpunkt zu Leonard Bernstein´s 100. Geburtstag: https://www.muenchenticket.de/guide/event/1v2g/32

2018 war Sunnyi Melles in Oper /Konzert / Film / Lesungen zu erleben:

Zu Beginn des Jahres 2018 gestaltete sie von Presse und Publikum umjubelt im Wiener Konzerthaus im Mozartsaal-Saal den Lieder-Abend „Licht und Schatten“ Briefe und Schriften von Clara und Robert Schuhmann mit Michael Schade Tenor und Regie, Christiane Karg Sopran, Malcom Martineau Klavier,  Sunnyi Melles als Clara Schumann Lesung.

Gasteig München Carl-Orff-Saal; Prokofjews Kinderoper op.67 „Peter und der Wolf“  als Erzählerin, Dirigent: Allan Bergius  ATTACCA Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters, Benefizkonzert/Matinée 4. März 2018

Oper Graz; Chappels „Paddington Bärs erstes Konzert“ als Sprecherin, Vorstellungen/Matinée 14., 18., April 2018

Oper Bonn; Kampes Uraufführung:„Wum und Bum und die Damen Ding Dong“  als Sprecherin, Dirigent: Dirk Kaftan, Vorstellung/Matinée: 25. März 2018

Dutch Opera Amsterdam; Schönbergs „Gurre-Lieder“ als Sprecherin (Narrator) Regie: Pierre Audi, Dirigent: Marc Albrecht, Vorstellungen: 18., 20., 24., 26., 29. April 2018 /2., 5. Mai 2018

Auch in Filmen wird man Sunnyi Melles in 2018 sehen

„Kaisersturz“ ZDF / Dokudrama, Rolle: Letzte deutsche Kaiserin Auguste Viktoria.

„SAFARI-Match Me If You Can" Deutscher Kinofilm über Irrungen und Wirrungen des Dating–Wahnsinns, Rolle: Orélie, französische Sex-Therapeutin. Kinostart: 23. August 2018

„Der große Rudolph“ BR/ARD/Film über Rudolph Moshammer Rolle: Gerdi, Schweizer Immobilieneigentümerin

„Grüner Wird’s Nicht" Deutscher Kinofilm über die Suche um wahre Liebe Rolle: Evelyn

„Wolckenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“ Schweizer Kinofilm, eine witzige Liebesgeschichte in einer besonderen Welt, Rolle: Frau Silberzweig.

Literaturhaus München 12. März 2018 und im Jüdischen Museum Berlin 14. März 2018 Lesung zusammen mit der Autorin Nicole Krauss aus ihrem Roman: „Forest Dark“ Leitung: Rachel Salamander

Bereits im Alter von 10 Jahren spielte sie am Stadttheater Basel, wo sie u. a. in Karl Kraus’ »Die letzten Tage der Menschheit« sowie als singende Waldelfe in Verdis »Falstaff« auftrat. Im Alter von 14 Jahren erhielt sie ihre erste internationale Filmrolle in »Der Steppenwolf« an der Seite von Max von Sydow. Ihre Schauspiel-Ausbildung absolvierte sie an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Noch während der Ausbildung wurde sie Ensemblemitglied am Theater der Münchner Kammerspiele. Dort trat sie u. a. in Goethes »Faust« (Gretchen), Shakespeares »Troilus und Cressida« (Cressida), Lessings »Emilia Galotti« (Emilia) sowie Schillers »Don Carlos« (Königin Elisabeth) auf. Am Bayerischen Staatsschauspiel spielte Sunnyi Melles u. a. in Yasmina Rezas »Der Gott des Gemetzels« (Annette) und  Shakespeares »Maß für Maß« (Isabelle). Am Schauspielhaus Zürich verkörperte sie in Thomas Bernhards »Immanuel Kant« die Millionärin.

Weitere bedeutende Engagements hatte sie bei den Salzburger Festspielen: Hofmannsthal: »Jedermann« (Buhlschaft), Racine »Phädra« (Phädra), Mozart: Bäsle-Briefe), wie im Burgtheater Wien u. a. Shakespeare: »Othello« (Desdemona), Bernhard: »Der Ignorant und der Wahnsinnige« (Königin der Nacht).

Darüber hinaus ist Sunnyi Melles häufig im Film zu sehen, u. a.:

»38, auch das war Wien« (Österreichische Oscarnominierung), »Giulias Verschwinden« (Publikumspreis Filmfestival Locarno), »Paradies«, »Die Erfindung der Liebe«, »Unter Strom«, »Zettl«, »Vermessung der Welt«, Animationsfilm: Hayao Miyazaki »Das wandelnde Schloss« (Stimme: Sophie), »Cinéma, les pianos de Berlin« (mit Alain Delon), »Maigret« (mit Bruno Cremer), »Der Bulle von Tölz«, »Tatort«.

Uli Edel »Das Adlon« (3teilige Familiensaga, 2013), Kathrine Windfeld »The Team« (8teilige TV-Serie, 2014), David Schalko »Altes Geld« (8teilige TV-Serie, 2015).

Sunnyi Melles erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u. a. Schauspielerin des Jahres (Theater Heute), sowie den österreichischen Nestroy-Preis als beste Schauspielerin, Trägerin des Bayerischen Verdienstordens  und Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.Mitglied der Deutschen und Österreichischen Filmakademie, Vorstandsmitglied und Programmleiterin der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V. in München und den Jüdischen Filmtagen München

Ballet: In einer Produktion von Sergej Prokofjews »Romeo und Julia« am Bayerischen Staatsballett München tanzte Sunnyi Melles die Rolle der Lady Capulet (40. Jahrestag der Premiere von John Crankos Choreographie).

Sprechpartien in musikalischen Werken

Sunnyi Melles rezitiert regelmäßig in musikalischem Kontext, u. a. am Prinzregententheater München; Wiener Musikverein, Konzerthaus Wien, Arnold Schönberg Center Wien, Schloss Grafenegg,  MuTh-Konzertsaal der Wiener Sängerknaben.

Francis Poulenc: »Babar, der kleine Elefant«

Sergej Prokofjew: »Peter und der Wolf«

Camille Saint-Saëns: »Karneval der Tiere« 

Tristan Schulze: Uraufführung »Pauls Reise« (auch als CD und Buch)

Im Oktober 2012 trat Sunnyi Melles im Konzerthaus, Dortmund / Philharmonie, Essen / Philharmonie, Köln in Edvard Griegs »Peer Gynt« (Stimme aller anderer Gestalten in Peers Leben) auf; musikalische Leitung: Marc Minkowski, Mahler Chamber Orchestra und Estnischer Philharmonischer Kammerchor.

Im Juni 2013 interpretierte sie im Konzerthaus Wien den Sprecher in Arnold Schönbergs »Gurre-Lieder«; musikalische Leitung: Kent Nagano, Wiener Symphoniker

Im Februar 2014 interpretierte Sunnyi Melles an der Opéra Nice Arnold Schönbergs »A Survivor from Warsaw« und »Verklärte Nacht« (Dehmel-Gedicht); musikalische Leitung: Philippe Auguin.

Im April 2014 sprach sie am Gewandhaus Leipzig »Le Martyre de Saint Sébastien« von Claude Debussy; musikalische Leitung: James Gaffigan, MDR Sinfonieorchester MDR Rundfunkchor.

Im September 2014 trat Sunnyi Melles an der Dutch National Opera Amsterdam in der szenischen Erstaufführung von Arnold Schönbergs »Gurre-Lieder« auf. Regie führte Pierre Audi, musikalische Leitung: Marc Albrecht.

Im April 2015 interpretierte sie an der Opéra Nice die »Ode to Napoleon Buonaparte« von Arnold Schönberg; musikalische Leitung: Philippe Auguin.

Im Februar 2016 feierte Sunnyi Melles im Konzerthaus Wien mit Edvard Griegs »Peer Gynt« (Stimme aller anderer Gestalten in Peers Leben) unter der musikalischen Leitung: von Marc Minkowski am Pult der Wiener Symphoniker einen großen Erfolg.

Es folgte im Herbst 2016  beim Beethovenfest Bonn die »Ode to Napoleon Buonaparte« von Arnold Schönberg und erneut Edvard Griegs »Peer Gynt« (an der Seite von Cornelius Obonya) an der Oper Graz.

2017 war Sunnyi Melles u.a. mit einem Rezitations-Konzert mit Werken von Iannis Xenakis und Texten von Euripides am Opernhaus Zürich mit dem Ensemble Opera Nova

Künstlerwebsite

Kontakt:
Mag. Kurt-Walther Schober


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