Annemarie Kremer

Sopran

Die niederländische Sopranistin Annemarie Kremer studierte Gesang und Klavier am Konservatorium Maastricht und später Tanz. Ihr Debüt gab sie als Ilia in Mozarts Idomeneo am Stadttheater Aachen.

Seitdem singt sie an den renommiertesten Opernhäusern Europas und der Welt. Zuletzt hatte sie große persönliche Erfolge als Manon Lescaut (Deutsche Oper Berlin unter Sir Simon Rattle), Turandot (Teatro Municipal São Paulo), Isolde in Tristan und Isolde (Linz), Salome (Teatro San Carlo Napoli, Aalto Theater Essen, Staatsoper Hannover , Volksoper Wien, Moskau), Heliane in Korngolds Das Wunder der Heliane (Volksoper Wien, Oper Freiburg mit CD-Aufnahme), Elisabeth in Wagners Tannhäuser (Opéra de Monte-Carlo live in Europa übertragen und auf DVD aufgenommen), Ursula in Hindemiths Mathis der Maler (Semperoper Dresden), Marschsallin in Strauss' Rosenkavalier (Peking NCPA).

Projekte in den Spielzeiten 2019/2020 und 2020/21 waren Tristan und Isolde an der Staatsoper Karlsruhe, Strauss' Vier letzte Lieder im Concertgebouw Amsterdam, Korngolds Violanta am Teatro Regio di Torino und ein Konzert mit NNO unter der Leitung von Hartmut Haenchen mit Musik von Wolf und Richard Strauss.

Sie eröffnet die Saison 2021/22 als Salome an der Budapester Oper, gefolgt von Debüts als Lady Macbeth in Verdis Macbeth an der Felsenreitschule in Salzburg, Giorgetta in Puccinis Il Tabarro am Aalto Theater Essen, Marie in Bergs Wozzeck an der Opera Montecarlo und Jenny Hill in Weills Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny im Teatro Regio in Parma. Sie wird wieder mit dem NNO NL Orchester für ein Wagner-Konzert singen.

Annemarie Kremer ist bekannt für ihre aufregenden Darstellungen einiger der komplexesten Hauptdarstellerinnen der Oper. 2012 debütierte sie als Norma in Großbritannien an der Opera North. Für ihre Interpretation der Titelheldin (in dieser mit dem TMA Award ausgezeichneten Produktion) wurde sie vom Magazin Opernwelt als „Sängerin des Jahres 2012“ nominiert. Außerdem erhielt sie eine Nominierung für die International Opera Oscars.

Annemarie Kremer sang 2011 ihre erste Salome – heute eine ihrer wichtigsten Rollen – in Wien VO und wurde von der Presse für ihr triumphales Erfolgsdebüt gefeiert. Danach wurde sie als Salome in Moskau, São Paulo und Bélèm in Brasilien, Hong Kong Opera, Neapel und Hannover eingeladen.

Als sie ihr USA-Debüt in der Titelrolle der Madama Butterfly gab und diese Rolle an vielen Opernhäusern Europas sang, wurde sie von der internationalen Presse als „überzeugendster Cio Cio San der Gegenwart“ gefeiert. Unter den anderen Rollen sind Tosca, Medea, Luisa Miller, Maddalena in Andrea Chenier, Donna Elvira in Don Giovanni, Rusalka, Contessa in Die Hochzeit des Figaro, Rosalinde in Die Fledermaus, Vitellia in La Clemenza di Tito, Agrippina an den Opern von Frankfurt, Leipzig, Stuttgart, Paris, Deutsche Oper am Rhein, Montreal, Antwerpen, Dortmund, Opera North GB, Wiesbaden, Stockholm, Amsterdam, Essen und Zagreb.

Die in ihrem Geburtsland beliebte Annemarie Kremer wurde 2012 ausgewählt, um das prominente Konzert am 5. Mai für die Königin der Niederlande zu singen.

Sie tritt regelmäßig im Concertgebouw Amsterdam auf. Sie arbeitete mit Dirigenten wie S. Young, S. Rattle, J. Gaffigan, N. Stutzmann, E. de Waart, V. Jurowski, O. Dohnányi, A. Bramall, S. Asbury, S. Soltesz, J. Neschling, J. van Steen, JW. de Vriend, G. Ferro und P. Carignani sowie mit Regisseuren wie JL. Grinda, C. Alden, C. Mielitz, J. Fulljames, T. Knabe, D. Prins, G. Corbiau.

Annemarie Kremer hat mehrere CDs aufgenommen: Violanta (Dynamic), Arien und Messen von Mozart, Werke von Mendelssohn und Beethoven Symphonie Nr. 9; Das Wunder der Heliane (NAXOS-2018). Ihre Agrippina ist auf DVD erhältlich, ebenso wie ihre Tannhäuser Elisabeth. Viele ihrer Opernproduktionen wurden international ausgestrahlt, Penderecki Requiem, BBC - (2013).

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Kontakt:
Dott. Maria Gabriella Mafara


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