Nadia Krasteva

Mezzosopran

"Die reichen, verruchten Farben und die erdige Sinnlichkeit ihrer Stimme, verbanden sich mit natürlichem Schauspiel und glühendem Temperament in dieser Rolle, einem Prüfstein für jede Mezzosopranistin", schreibt John von Rhein in der"Chicago Tribune" anlässlich des Debüts von Nadia Krasteva auf der Bühne der Chicago Opera in ihrer Paraderolle als Carmen.

Außer in Chicago haben die Zuschauer Nadia Krastevas Carmen auf vielen führenden Opernbühnen auf der ganzen Welt erlebt, wie in der Wiener Staatsoper, der Arena di Verona, dem Bolschoi Theater, der Deutschen Oper Berlin, der Oper in Amsterdam, der "O2 Arena" in Hamburg, bei den Festivals St. Margarethen (Österreich) und Savonnlina (Finnland), in der Nationaloper von Riga, der National Oper in Sofia usw.

In ihrem Repertoire hat Nadia Krasteva mehr als 30 aufgeführte Partien auf den angesehensten Opernbühnen und Festivals auf der ganzen Welt, wie in der Wiener Staatsoper, der Arena di Verona, der Metropolitan Opera, der Mailänder Scala, der Chicago Lyric Opera, der San Francisco Opera, der Bastille Opera in Paris, dem Bolschoi Theater, dem Konzerthaus und dem Musikverein Wien, dem Verdi Festival in Parma, der Nomori Oper und dem “Frühlings-Opernfestival” in Tokyo, dem Teatro auditorio de San Lorenzo de el Escorial, der Deutschen Oper und der Staatsoper Berlin, dem „Teatro Colon“ in Buenos Aires,  bei den Festivals St. Margarethen, Savonnlina, Santander (Spanien) und “Faenol” in Wales, in der Bayerischen Staatsoper München, der San Diego Opera, der Oper in Dallas, den Opernhäusern in Amsterdam, Valencia, the opera in Dallas, Zürich, Genf, St. Gallen, Torino, Riga, Dresden, Essen, dem „National Performing Centre“ (NCPA) in Beijing, der Sofioter Oper u. v. a.

Nachdem sie 2002 die Einladung bekommt, sich der Wiener Staatsoper anzuschließen, bekommt Nadia Krasteva bald eine führende Rolle im Haus und verwandelt sich schnell in einen Publikumsliebling in Wien, wo sie als Fenena in “Nabucco” debütiert und mit enormem Erfolg fast alle großen Mezzosopranpartien in der Opernliteratur aufführt, wie zum Beispiel Carmen (Carmen), Eboli (in der französischen und der italienischen Fassung von “Don Carlos”), Leonora (die Favoritin), Adalgisa (Norma), Sara (Roberto Devereux), Maria Gesualdo (Gesualdo), Ulrika (Maskenball), Giulietta (Hoffmanns Erzählungen), Prinzessin De Bouillon (Adriana Lecouvreur), Marina (Boris Godunow), Preziosilla (La Forza Del Destino), Madalena (Rigoletto), Olga (Eugen Onegin), Suzuki (Madame Butterfly) u.a. Die anspruchsvolle Wiener Kritik begrüßt voller Begeisterung jeden ihrer Auftritte auf der Bühne, geschmeichelt von der unglaublich starken Wirkung ihres wundervollen Timbre, ihrer Fähigkeit, jede Rolle außerordentlich überzeugend und musikalisch prezise neu zu erschaffen, sowie auch ihr beneidenswertes Schauspiel und ihr starkes szenisches Auftreten.

Nadia Krasteva ist Ehrengast der angesehensten Opernbühnen und Festivals in Europa, den USA, Japan und Sudamerika– sowohl mit den oben aufgelisteten Rollen, als auch mit Partien wie Dalila (Samson und Dalila), Amneris, die Prinzessin (Rusalka), Venus (Tannhäuser), Prinzessin De Bouillon (Adriana Lecouvreur), Eboli in beiden Versionen Italienisch und Französisch(Wien, München, New York, San Francisco, Dresden, San Lorenzo de El Escorial, Valencia, Sofia, Bratislava), die Requiems von Verdi und Mozart, Beethovens Neunte Symphonie, Opern-Galakonzerte und Solodarbietungen. Zu ihren grössten Erfolgen zählen ihre Auftritte  als Dalila (San Diego Opera, Sofia National Opera, NCPA in Beijing, Teatro reggio Torino) und als Eboli in den beiden Fassungen – der italienischen und der französichen - (Wien, Berlin, München, New York, San Francisco, Dresden, San Lorenzo de El Escorial, Valencia, Sofia, Bratislava).

Die nächsten Engagements von Nadia Krasteva führen sie nach der Bayerischen Staatsoper als die fremde Fürstin in „Rusalka“ und Preziosilla in „La Forza del Destino“, sowie nach Moskau zum Tschaikowski-Konzertsaal für Rossinis „Petit Messe solennelle“ und zum Bolschoi Theater als Ulrica in „Ein Maskenball“, zu ihrem Royal Opera House Debut als Maddalena in Rigoletto.

Nadia Krasteva wurde in Sofia geboren, wo sie die Staatliche Musikakademie “Pancho Vladigerov” mit ausgezeichnetem Erfolg im Juli 2000 abschließt. Ihr Debüt auf einer großen Bühne ist im staatlichen Musiktheater “Stefan Makedonski” in Sofia mit der Rolle der Sally Bowles im Musical “Cabaret” noch in der Saison 1998/99. Sofort folgen Einladungen der führenden Bulgarischen Operntheater in Stara Zagora, Varna, Burgas und Sofia, wo die junge Sängerin blendend als Carmen, Amneris, Madalena, Fenena, Emilia (Otello), Requiem Mozart usw. debütiert.

Im Jahr 2001 bekommt Nadia Krasteva ein Stipendium von der Kunstakademie “Boris Christoff” in Rom, wo sie sich unter der Führung der italienischen Opernprima Anita Cercuetti spezialisiert. Schon bald nach ihrem Abschluss in Bulgarien folgt die Einladung der Wiener Staatsoper.

Kontakt:
Mag. Kurt-Walther Schober


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