Sonja Gornik

Sopran

Sonja Gornik wurde bei Saarbrücken geboren und absolvierte ihre Gesangsausbildung an den Musikhochschulen in Mainz (Prof. Claudia Eder) und Graz (Prof. Claudia Rüggerberg).

Seit der Spielzeit 2015/16 ist die Sopranistin freischaffend tätig.

Bevor sie sich für eine Babypause zurück zog, debütierte die Sopranistin mit großem Erfolg in der Spielzeit 2016/17 am Staatstheater Wiesbaden als Brünnhilde in Wagner's „Die Walküre“ und „Siegfried“ und sprang eine Woche vor Probenbeginn für die Brünnhilde in der „Götterdämmerung“ ein.

Im Frühjahr 2019 kehrt sie mit ihrem Rollendebüt als Irene in Wagner´s "Rienzi" am Pfalztheater Kaiserslautern auf die Bühne zurück, weitere Pläne umfassen u.a. Puccini´s Tosca in Augsburg und Wagner´s Brünnhilde in Aachen.

In der Spielzeit 2015/16 gab Sonja Gornik ebenfalls umjubelte Rollendebüts am am Teatro Real Madrid in der Rolle der Isabella (Das Liebesverbot – Wagner; Regie: Kasper Holten; Dirigent: Ivor Bolton) und am Staatstheater Wiesbaden in der Rolle der Alice Ford (Falstaff – Verdi), wo sie auch erneut als Cio- Cio San (Butterfly – Puccini) zu erleben war. Zuvor debütierte Sonja Gornik bereits am Anfang der genannten Spielzeit sehr erfolgreich als Leonore (Fidelio – Beethoven) am Theater Lüneburg.

Ihren internationalen Durchbruch hatte die Sopranistin 2012 mit einem Einspringer als Lucilla (Il burbero di buon cuore – Martin y Soler) am Teatro del Liceu Barcelona, woraufhin sie der Intendant Joan Matabosch 2013 als Freia (Rheingold; Dirigent: Josep Pons, Regie: Robert Carsen) wieder einlud. Nach dessen Wechsel an das Teatro Real Madrid lud Joan Matabosch, Sonja Gornik erneut in der Spielzeit 2014/15 als Cover für Leonore (Fidelio – Beethoven) ein und 2015/16, wie bereits oben erwähnt, als Isabella (Das Liebesverbot – Wagner).

Innerhalb ihrer Festenengagements von 2010 bis 2013 am Theater Lüneburg und von 2013 bis 2015 am Neuen Musiktheater Linz, erweiterte und festigte die Sängerin ihr Repertoire unter anderem mit folgenden Partien: Sieglinde, Ortlinde (Cover), Gutrune, 3. Norn und Freia in Wagner's „Ring des Nibelungen“, Tosca, Cio-Cio-San (Madame Butterfly), Tatjana (Eugen Onegin), Donna Elvira (Don Giovanni), Agathe (Der Freischütz), Rosalinde (Die Fledermaus) und Csardasfürstin. Besonders ihre Tosca feierte zwei mal grossen Erfolg am Theater Lüneburg und am Neuen Musiktheater Linz, dort auch innerhalb einer Galavorstellung mit dem Startenor José Cura.

Im Konzertbereich war die Sopranistin, unter anderem mit den Münchner Symphonikern (München Gasteig), dem „Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt“ (Live TV Übertragung RBB), dem „Neuen Orchester Köln“ (Dirigent: Christoph Spering) und dem Aalbrog Symphonieorchester in Dänemark (Live Übertragung Radio Denämark) zu hören. Die „vier letzten Lieder“ von Richard Strauss sang Sonja Gornik bereits mehrfach, u.a. im Konzerthaus Berlin, in St. Petersburg, am Musiktheater Linz und am Theater Lüneburg.

Kontakt:
Mag. Leo Krischke


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