Rocco Cavalluzzi

Bass / Bassbariton

Der in Campobasso geborene Bass Rocco Cavalluzzi studierte Gesang zuerst in seiner Stadt und perfektionierte sich dann mit Marina Gentile und Sherman Lowe weiter. Er besuchte die „Accademia Rodolfo Celletti“ in Martina Franca, debütierte als Gewinner des Wettbewerbs in Tenerife den Alidoro in La Cenerentola mit "Opera Estudio de Tenerife" beim Auditorio de Tenerife und war Mitglied der „Accademia della Scala di Milano“ in den Saisonen 2016/17 und 2017/18. Hier bekam er das Stipendium Paolo Montarsolo. Als Gewinner des Wettbewerbs „Toti dal Monte“ gab er in der Saison 2017/18 sein Debüt als Raimondo in Lucia di Lammermoor am Teatro Comunale di Treviso und in Ferrara.

An der Mailänder Scala sang er regelmäßig in Produktionen für die Schulen und in Konzerten wie z.B. in Rossinis Cenerentola,  Il Barbiere di Siviglia und Stabat Mater, außerdem war er als Deputato Fiammingo in Don Carlo unter dem Dirigat von M.W. Chung und der Regie von P. Stein in La Scala und als Don Alfonso in Così fan tutte am Teatro Carlo Felice di Genova. Unter den weiteren wichtigen Debüts im Jahr 2018 waren das Konzert Anna Bonitatibus & Friends an der Wigmore Hall in London mit italienischen Arien und die Rolle des Dulcamara in L‘Elisir d’amore mit der Accademia della Scala di Milano, mit dem er auch am Gran Theatre de Geneve debütierte.

In der Saison 2018/19 sang er an der Mailänder Scala als Ourskan in Cherubinis Ali Babà e i 40 ladroni unter Paolo Carignani und Liliana Cavani. Es folgten das Debüt am Teatro San Carlo di Napoli als Roberto in Don Checco und Lord Sidney in Un Viaggio a Reims beim Auditorio de Tenerife.

Weitere Higlights der letzten Jahren waren sein Debüt als Pancrazio in Cestis Le Nozze in sogno bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und am Mozarteum in Salzburg, Monterone in Rigoletto am Teatro Verdi di Busseto, den Graf in Paisiellos Nina Pazza per amore beim Festival Paisiello in Tarent und an der Opera Giocosa in Savona, Casellas La Donna Serpente unter Fabio Luisi und De Giosas Don Checco beide auf CD für Dynamic und Noye in Brittens Noye's Fludde beim Festival della Valle D’Itria in Martina Franca.

Im Sommer 2019 sang er wieder bei den Innsbrucker Festwochen als Golo in Cestis La Dori. Die Aufnahme hat den Preis der Deutschen Schallplattenkritik bekommen. Im November 2019 debütierte er beim Donizetti Festival in Bergamo in Donizettis Lucrezia Borgia und sang mit den Theatern von Opera Lombardia als Gessler in Rossinis Guglielmo Tell.  Am Teatro La Fenice in Venedig debütierte er als Mangiafuoco in Valdinonis Pinocchio.

Kontakt:
Dott. Maria Gabriella Mafara


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