Vitali Alekseenok

Dirigent

Vitali Alekseenok ist Gewinner des ersten Preises beim IX. internationalen „Arturo Toscanini“ Dirigentenwettbewerb in Parma (2021). Das Finale des Wettbewerbs fand am Teatro Regio in Parma statt und er dirigierte die Filarmonica Toscanini und den Chor der Oper von Parma und trug ein Duett aus Rossinis Tancredi und einen Akt aus Verdis Macbeth.

Als Preisträger des MDR Dirigierwettbewerbes 2018 dirigierte er bereits das MDR Sinfonieorchester, die Lucerne Festival Strings, die Staatskapelle Weimar, die Karlsbader Symphoniker, sowie das Philharmonische Orchester Jena, Gotha, Lviv, und Hradec Kralove.

Seit der Spielzeit 2017/18 ist er Chefdirigent und musikalischer Leiter des Abaco-Orchesters der Universität München.

Als Operndirigent und Assistent war Vitali Alekseenok an Opernhäusern in München, Wien, Barcelona, Weimar, Graz und Varna tätig und hat mit Dirigent:innen wie Oksana Lyniv, Lothar Zagrosek, Roland Kluttig, Maurizio Barbacini und Marco Guidarini zusammengearbeitet. Er dirigierte eine Neuproduktion von Mozarts Don Giovanni in der ukrainischen Militärregion Sewerodonezk im Rahmen des Projekts Music and Dialog. Im Sommer 2019 gab er sein Italiendebüt mit Verdis Rigoletto am Teatro Mancinelli in Orvieto. Im Herbst 2021 dirigierte er die ukrainische Erstaufführung von Wagners Tristan und Isolde an der Nationaloper der Ukraine.

Vitali Alekseenok engagiert sich aktiv in der pädagogischen Arbeit: Er war Mitglied der Jury des deutschen Musikwettbewerbs Jugend musiziert, führte Bildungsprojekte in West- und Osteuropa durch und dirigierte zahlreiche Jugendorchester in Deutschland, Italien, Polen und der Ukraine. Seit der Spielzeit 2020/21 hat er einen Lehrauftrag als Dirigent an der Hochschule für Musik in Frankfurt am Main inne. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Alekseenok außerdem Chefdirigent des Monferrato Classic Orchestra der Region Piemont in in Italien. Im Juni 2021 wurde Vitali Alekseenok neuer künstlerischer Leiter des Kharkiv Music Fest in der Ostukraine.

Vitali Alekseenok ist Gründer und künstlerischer Leiter des „ensemble paradigme“, mit dem er Werke von Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts aufführt, wie z.B. von Gérard Grisey, Tristan Murail, Paweł Szymański, Anton von Webern, Jörn Arnecke, sowie Uraufführungen von Komponisten jüngerer Generationen. Zusammen mit seinem Ensemble hat er eine Neuproduktion der Oper „Weiße Rose“ von Udo Zimmermann im Theater Belvedere (Weimar) im Herbst 2018 aufgeführt. Außerdem dirigierte er seine eigenen Kompositionen im Rahmen des internationalen Projektes „I, culture orchestra“ in Danzig.

Er wurde 1991 in Belarus geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung am Sankt Petersburger Konservatorium bei Prof. Aleksander Alekseev, sowie an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar bei Prof. Nicolas Pasquet, Gunter Kahlert und Ekhart Wycik. Er nahm an Meisterkursen von u.a. Bernard Haitink, Bruno Weil, Peter Stark, Marco Guidarini und Rüdiger Bohn teil.

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Kontakt:
Michael Gruber


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